15.03.
Nach dem Einkaufen sind wir Richtung Fulufjäll gefahren. An den Felsen am Straßenrand hingen wieder wunderschöne Eiszapfen. Ab
und an war es auch richtig sonnig.
Die Straße zu unserem schönen Übernachtungsplatz vom letzten September war zwar noch so einigermaßen zu befahren. Der kurze Zuweg
zu dem Platz lag jedoch unter hohem Schnee.
Irgendwann an dem steilen Treppenabstieg kurz vor dem Njupeskär (mit 93 Metern Schwedens höchster Wasserfall) war der Weg dann
komplett gesperrt. Wir kletterten aber trotzdem, wie auch die anderen Wanderer, die wir trafen, vorsichtig hinunter.
Und so sahen wir aus, nachdem wir glücklich wieder den Aufstieg zurück geschafft hatten.
Wir sind nicht bis zu der gesperrten Treppe gegangen, sondern nur bis zu der Wandererhütte kurz davor, an der man natürlich auch
Lagerfeuer machen kann mit vorbereitetem Feuerholz usw.
Auf dem Hinweg hatten wir an einer anderen Wandererhütte Nüsse für die Unglückshäher (der Wappenvogel des Nationalparks), die es
hier reichlich gibt, ausgelegt. Sie waren auf dem Rückweg tatsächlich verschwunden. Also haben wir noch einmal welche ausgelegt und gewartet.
Nach kurzer Zeit kam auch gleich ein Unglückshäher und hat sich bedient. Er war ziemlich verfressen und hat alles auf einmal
hinuntergeschlungen.
Hier haben sie einfach ein paar kleinere Straßen direkt zu Schneemobil-Pisten umgewandelt.
... zum tief verschneiten und vereisten Ristafallet. Hier war der Weg an keiner Stelle gesperrt, obwohl es viel, viel vereister
war als gestern am Njupeskärr.
18.03.
Wir haben uns nochmals einen Wasserfall angeschaut: den Tännforsen, den größten (nicht höchsten) Wasserfall Schwedens, welcher
angeblich auch der grösste Seewasserfall Europas ist. Ein See fällt über den Wasserfall in einen 37 Meter tiefer gelegenen weiteren See. Außerordentlich imposant und schön anzusehen, vor allem
mit dem vielen Eis.
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